Buggy fahren


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, i did it 🙂

Wahnsinn, ich bin endlich Buggy gefahren. Aber der Reihe nach:

Erst einmal muss ich gestehen, das ich mir das Buggyfahren einfacher vorgestellt habe. Interessant ist auch, was man als Anfänger für Fehler macht in Bezug auf Equipment und Dinge, die man soooooo dringend benötigt.

Alles gepackt

Erst einmal alles in´s Auto: Zwei Buggy´s, Werkzeug, unsere Matten etc.
Schon während der Fahrt fing es an zu regnen. Dies ignorierten wir 🙂
Wir sind angekommen am Strand und: ES HAT GEREGNET. Na super.
Alles war nass, aber wir haben unverdrossen erst einmal alles aufgebaut.

Aufbauen

Wir hatten das Gefühl, das der Regen ein wenig nachlies und haben uns dann aufgemacht in Richtung Strand.

Auf zum Strand

Dort trafen wir folgende Bedingungen an:
– Das Buggyfahrgebiet war komplett überflutet
– Wir hatten Windstärke 5
– Der Regen ließ nach

Nun bauten wir unsere Schirme auf: 2er & 3er Airea Bronto und meine 2.4er Crossfire.
Um ganz ehrlich zu sein, meine Crossfire konnte ich bei 5bft hier überhaupt nicht nutzen. Die war mir zu heftig. Gücklicherweise hatte mein Kumpel seine 2er Bronto mit. Und nennt mich „Rückwärtsparker“, aber selbst die war mir zu heftig.

Erst sah ich etwas zu und dann habe ich mich einfach in den Buggy gesetzt und es probiert. In der Theorie hatte ich mir alles angelesen, was es an Literatur auf dem Markt gibt. Das aber im Buggy umzusetzen ist noch einmal eine komplett andere Nummer 🙂

Ich flog die Matte schön in den Zenit und wollte mich in den Buggy setzen. Das war auch schon gar nicht so einfach: Matte im Zenit lassen, gar nicht auf die Matte sehen und sich hinsetzen.
Ich hatte es geschafft und habe den Schirm ganz sachte im oberen Windfensterrand bewegt und nahm Fahrt auf. Da es sehr langam voranging habe ich die Matte in den Powerbereich geflogen und kam gleich sehr flott von der Stelle. Ich hatte mir nur bis zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Gedanken darüber gemacht, das ich überhaupt noch nie gebremst hatte. Da ich schon (für mein Empfinden) ziemlich schnell unterwegs war, und die Düne immer näher kam wollte ich bremsen. Also die Theorie schreibt zur Halse (Schirm in den Zenit, einlenken, Schirm wieder senken). Das umzusetzen war nicht so einfach.

Als Anfänger lenkt man den Buggy wohl viel zu zaghaft ein, so das man einen sehr großen Radius zum Halsen benötigt.
Ich hatte also eingelenkt; die Matte in den Zenit bewegt; danach wieder gesenkt und: ES HAT WIRKLICH GEKLAPPT.

Ich hatte die Matte aber sofort wieder in den absoluten Powerbereich des Windfensters gelenkt, so das ich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit auf die gegenüber liegende Düne zuschoss.
Das war mir auf einmal viel zu schnell. Die Düne kam unaufhaltsam näher und ich flog die Matte schnell in den Zenit. Die Fahrt verlangsamte sich, aber ich war immer noch viel zu schnell. Irgendwie hatte ich nicht die Traute bei der Geschwindigkeit den Buggy hart einzulenken und ich hatte immer noch Zug auf dem Schirm. Da habe ich echt losgelassen.

Das passierte mir noch zwei mal. Vielen Dank an Castro, der sehr geduldig die Matten wieder enttütelt hat 🙂

Die nächsten Fahrten ging ich nun viel langsamer an. Immer nur am oberen Rand des Windfensters. Das sah zwar bestimmt lustig aus, da ich mich jetzt mit einer Geschwindigkeit fortbewegte, in der mich ein Kind auf Händen laufend locker eingeholt hätte, aber so bekam ich doch mehr Sicherheit.

Mir unterliefen aber diverse Fehler was das Handling der Matte anbelangte. So wurde ich in eine unkontrollierbare Rückwärtsfahrt gebracht, wurde rückwärts aus dem Buggy gezogen und ähnliches.

Zwischendurch bin ich immer wieder mal Achten gelaufen auf „Halbwindkurs“. Das beherrschte ich immer sehr gut.
Aber im Buggy sitzend, war alles anders 🙂

Nun möchte ich Euch eine meiner Schleichfahrten nicht vorenthalten.

Olis Buggy-Scheichfahrt


Und genau jetzt wusste ich warum alle zu mir gesagt haben: Fahre erst einmal ohne Trapez.
Also das Trapez war nun wirklich das Letzte, was ich mir an diesem Tage umgeschnallt hätte. Wenn ich daran denke eben einige Situationen erlebt zu haben, in denen ich die Matte losgelassen habe.

Also werde ich jetzt im Binnenland verstärkt das Handling des Trapezes üben aber bis es beim Buggyfahren bei mir zum Einsatz kommt, wird wohl noch etwas Zeit verstreichen.

Alles in allem war das ein ganz toller Tag. Hey ich bin endlich ein paar Meter gefahren und: Jaaaaaaa, Buggyfahren ist genau so wunderschön, wie ich es mir vorgestellt habe. Also bleibt mir jetzt nur möglichst schnell die Lizenz zu machen, um in SPO fahren zu können, mir einen Buggy zu kaufen und tatsächlich noch eine kleinere Matte. Ich denke, das ich mit einer gutmütigen 2er-Matte auch bei Windstärke 5 mit einem guten Gefühl fahren kann.

Jetzt werde ich mir wohl doch erst einmal eine 2er Magma suchen, oder ähnliches.
Ich habe für mich festgestellt, das ich zum Erlernen wohl erst einmal sehr unterpowert fahren möchte. Gerne auch eine 1,7er Speedy oder so.

Festzuhalten bleibt für mich noch:

1. Meine Bekleidung war optimal
2. Das Trapez für mich noch nicht zu gebrauchen
3. Und richtig glücklich bin ich über den Helm

HQ Helm AniDieser Helm ist von HQ. Es ist der günstigste Helm auf dem Markt. Das geniale ist für mich, das meine Mütze unter den Helm passt. Ich bekommme immer schnell Ohrenschmerzen bei Wind (Der Zahn der Zeit). Der Helm ist so leicht, das ich ihn den ganzen Tag nicht gespürt habe.

Jetzt hoffe ich, das ich bis zu meinem Weihnachtsurlaub noch einige Male ans Meer komme, oder auch noch Gelegenheiten dazu habe hier im Binnenland zu fahren. Denn im Winterurlaub werde ich mir auf jeden Fall einen Buggy leihen. Es geht wieder nach Cadzand mit Freunden und die haben dort einen Sportstrand 🙂

Macht´s gut und liebe Grüße

Oli

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